Ich arbeite systemisch an der Schnittstelle von Supervision, Organisationsberatung und Sozialmanagement.
Mein Schwerpunkt liegt in psychosozialen und versorgungsbezogenen Kontexten sowie in Organisationen, die unter komplexen fachlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen agieren.
Meine Arbeit verbindet systemisches Denken, organisationale Verantwortung und fachpolitische Einbindung. Professionalität verstehe ich als Zusammenspiel von Haltung, Struktur und reflektiertem Handeln.
Hannah Arendt
Supervision und Organisationsberatung dienen der Klärung von Rollen, Aufträgen und Verantwortung sowie der Sicherung und Weiterentwicklung professioneller Qualität.
Meine Arbeit ist geprägt durch
Supervision bildet den Kern meiner Arbeit. Ich verstehe sie als reflexiven Raum zur Einordnung beruflichen Handelns in komplexen sozialen Systemen.
In meiner Arbeit verbinde ich Supervision, Organisationsberatung und systemisches Sozialmanagement und begleite Organisationen insbesondere in Organisations- und Strukturentwicklung, Leitungs-, Rollen- und Gremienfragen, Qualitätsentwicklung sowie in der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG).
Im Fokus stehen tragfähige, anschlussfähige und systemisch stimmige Lösungen.
Meine supervisorische und organisationsberaterische Arbeit ist in meinem professionellen Werden und meiner langjährigen Erfahrung in psychosozialen Organisations- und Versorgungszusammenhängen verankert. Als Geschäftsführerin des Promovere e. V. arbeite ich selbst in den Spannungsfeldern, die Gegenstand von Supervision und Organisationsberatung sind: zwischen fachlichem Anspruch, rechtlichen Rahmenbedingungen, organisationaler Steuerung und gelebter Praxis.
Diese Erfahrung ermöglicht mir, organisationale Dynamiken, Entscheidungslogiken und Führungsfragen aus eigener Verantwortung heraus zu reflektieren. Ein zentraler Schwerpunkt liegt in der strukturellen Verankerung von Partizipation – sowohl gegenüber Nutzer:innen psychosozialer Angebote als auch innerhalb der Organisation.
Promovere arbeitet mit selbstführenden Teamstrukturen, orientiert an sinn- und wertebasierten Organisationsprinzipien, wie sie u. a. von Frederic Laloux beschrieben werden. Führung verstehe ich dabei als bewusste Gestaltung von Rahmen, Klarheit und Verantwortung.
Ich bin Mitglied der Systemischen Gesellschaft sowie der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching. Als Beisitzerin im Vorstand des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie e. V. bringe ich meine Perspektive in fachpolitische und strukturelle Entwicklungsprozesse auf Bundesebene ein.
Promovere e. V. ist Teil des Gemeindepsychiatrischen Verbundes und in regionale Kooperations- und Versorgungsstrukturen eingebunden. Darüber hinaus engagiere ich mich in fachlichen Arbeitskreisen – auch auf Landesebene – an der Schnittstelle von Praxis, Organisation und Versorgungssystem.
